Stadtvisionen I
22 Nov
Gemeinsam ist allen Beteiligten am Forschungsprojekt, dass wir Genossen-schaften als eine interessante – und im Vergleich zu vielen anderen Modellen – auch nachhaltigere Form des Wirtschaftens und Miteinander sehen. Dennoch hat jede/r Einzelne/r von uns ganz bestimmte Bilder im Kopf, wie eine Welt mit mehr Genossenschaften aussehen und welche Konsequenzen das haben könnte.
Wir haben gerade erst mit der Auseinandersetzung darüber angefangen – und wir sind bei weitem nicht die Ersten, die sich damit befassen. Bei der Recherche sind wir zunächst auf eine Zeichnung von Heinrich Zille aus dem Jahr 1924 gestoßen, in der Konsumgenossenschaften als gute und gesunde Alternative angepriesen werden: „Frida – wenn Deine Mutter ooch in’s „Konsum“ koofte wärste schon lange een kräftiges Kind – sag’s ihr!“.
Aber wir wollen uns nicht nur auf den Konsumbereich beschränken und es geht ja auch um zukünftige Entwicklungen. Wie könnten also Städte von morgen aussehen und welche Menschen (Männer, Frauen, Kinder) würden dann warum Genossenschaftsmitglieder sein?

